Trechtingshausen: Alte Sportplätze am Pfaffenfels und am Rheinufer sollen neu gestaltet werden – Freizeitangebote bis zur BUGA 2029

Trechtingshausen: Alte Sportplätze am Pfaffenfels und am Rheinufer sollen neu gestaltet werden – Freizeitangebote bis zur BUGA 2029.

In Trechtingshausen sollen die beiden ehemaligen Sportplatz-Areale neu gestaltet werden. Das berichtet die Allgemeine Zeitung am Freitag, dem 16. Oktober 2026. Auf dem Platz unten am Rheinufer wird seit Jahrzehnten nicht mehr gespielt, auf dem ehemaligen Tennenplatz „Am Pfaffenfels“ seit mehr als zehn Jahren. Unter dem Titel „Zwischen Fluss und Fels“ treiben Ortsbürgermeister Herbert Palmes, die Beigeordneten Michael Hennemann und Sarah Wendel sowie der Gemeinderat eine Konzeptstudie im Rahmen des Dorferneuerungskonzepts voran; Rückenwind kommt durch die Bundesgartenschau 2029.

Für das Gelände Am Pfaffenfels hat der Rat im August einstimmig beschlossen, die Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Niederheimbach aufzulösen; deren rechnerischer Anteil von 21 Prozent wird für pauschal 75.000 Euro zurückgekauft. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat laut dem Bericht ihre Zustimmung zu einer Förderung signalisiert, die Bundesgartenschaugesellschaft Unterstützung zugesagt. Der Projektantrag mit einem Gesamtvolumen von 78.000 Euro ist gestellt, der Zuschuss soll bei rund 47.000 Euro liegen. Am Pfaffenfels sollen eine Bogenschießanlage, eine Multifunktionswiese, ein Spielplatz, ein Beachvolleyballfeld, eine Boule-Anlage, Tischtennisplatten und ein Bolzplatz entstehen, dazu zwei zusätzliche Tennisplätze für den TuS. Den übrigen Teil des Geländes übernehmen die Hartsteinwerke Sooneck für Abstellplätze für Muldenkipper und Radlader, Räume für Labor, Archiv und Mitarbeiter sowie einen begrünten Parkplatz. Am Rhein soll aus dem alten Sportplatz ein Kommunikations- und Generationenplatz werden – mit „Soccer Cage“, Boulebahn, Grillflächen, Spielbereich, Trimm- und Sportgeräten sowie einer Freifläche etwa für das Kerbezelt. „Wir müssen etwas für die Jugendlichen im Ort tun“, sagen Palmes und Hennemann.

Wir fordern: Es ist gut, dass in Trechtingshausen nach Jahren des Stillstands endlich Bewegung in die brachliegenden Flächen kommt – Angebote für Jugendliche und Familien im Ort sind richtig. Damit das Projekt ein Erfolg wird, müssen die Folgekosten für Pflege, Unterhalt und Sicherheit der neuen Anlagen von Anfang an offen auf den Tisch, damit die kleine Gemeinde mit gut 1.000 Einwohnern nicht auf Dauer belastet wird. Bei der Nutzung durch die Hartsteinwerke muss der Schutz der Anwohner vor Lärm und Verkehr verbindlich geregelt werden. Und die BUGA darf kein Strohfeuer sein: Was jetzt gebaut wird, muss auch nach 2029 den Menschen in Trechtingshausen dienen.

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Quelle: Allgemeine Zeitung, 16.10.2026. https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-mainz-bingen/verbandsgemeinde-rhein-nahe/trechtingshausen/neue-plaene-fuer-pfaffenfels-und-rheinufer-in-trechtingshausen-6542428
Urheber: Allgemeine Zeitung (Jochen Werner), 16.10.2026 – 17:30.

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