Das insolvente Heilig-Geist-Hospital in Bingen wird deutlich verkleinert und als sogenannte Regioklinik weitergeführt. Das haben der Binger Stadtrat und der Kreistag Mainz-Bingen als Träger des Krankenhauses in einer gemeinsamen Sitzung entschieden.
Geplant sind 50 Betten für Geriatrie, Innere Medizin und eine Palliativstation. Eine Notaufnahme soll erhalten bleiben. Damit hätte die Klinik künftig weniger als die Hälfte der bisherigen Kapazität von 130 Betten.
Stadt Bingen und Landkreis Mainz-Bingen stellen für das Modell jeweils 1,3 Millionen Euro bereit, das Land Rheinland-Pfalz weitere 2,5 Millionen Euro. Mit diesem Geld soll die Klinik nach Angaben des SWR bis zum Jahreswechsel in die neue Struktur überführt werden.
Die politischen Gremien sehen das Konzept als Versuch, die stationäre Versorgung in der Region zu halten. Laut Beschluss von Stadtrat und Kreistag ist noch unklar, ob sich die Regioklinik langfristig finanzieren lässt.
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