Nieder-Olm: Sporthalle der IGS für rund 4,1 Millionen Euro saniert – Schule und Handballer mussten von August 2024 bis April 2026 in andere Hallen ausweichen

Nieder-Olm: Sporthalle der IGS für rund 4,1 Millionen Euro saniert – Schule und Handballer mussten von August 2024 bis April 2026 in andere Hallen ausweichen.

Die Sporthalle der Integrierten Gesamtschule (IGS) Nieder-Olm ist nach ihrer Komplettsanierung wieder in Betrieb. Das teilt die Kreisverwaltung Mainz-Bingen am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, mit. Gekostet hat das Projekt den Landkreis als Schulträger rund 4,1 Millionen Euro. Gebaut wurde von August 2024 bis April 2026 – eine lange Zeit, in der die Schule und die Handballer des TV Nieder-Olm in andere Hallen in der Stadt ausweichen mussten. Inzwischen finden dort morgens und nachmittags wieder Sportunterricht und spätnachmittags, abends und an den Wochenenden Vereinstraining und Spiele statt. Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 27.10.2026.

Die Halle stammt aus den 1970er-Jahren und war laut Schulleiter Jürgen Winzer über die Jahre immer wieder an verschiedenen Stellen ausgebessert worden. Nun wurde vom Flachdach über Fenster und Außentüren bis zu Hallendecke, Umkleidetrakt und Duschen alles saniert; hinzu kamen ein neuer Vinyl-Hallenboden, eine Anzeigetafel, die etwa Bundesliga-Anforderungen im Basketball erfüllt, sowie neue Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektrotechnik. Unverändert blieben die Tribünen mit Platz für rund 400 Zuschauer. Herzstück ist laut Kreis die neue Lüftungsanlage, die eine Wärmeeinsparung von 80 Prozent bringen soll – rund 177.000 Kilowattstunden Erdgas und etwa 42 Tonnen Treibhausgas im Jahr. Die alte Anlage von 1978 verbrauchte jährlich rund 500.000 Kilowattstunden Wärme. Der Lüftungsumbau kostete rund 400.000 Euro und wurde aus dem Landesprogramm KIPKI gefördert. Landrat Thomas Barth (CDU) sagte bei einer Feierstunde: „Die Bauzeit hat von allen viel Verständnis und Flexibilität erfordert.“ Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 27.10.2026.

Wir fordern: Wir freuen uns mit Schülern, Lehrern und dem TV Nieder-Olm, dass die Halle wieder zur Verfügung steht. Dass der Kreis eine Halle aus den 1970er-Jahren grundlegend saniert, statt immer nur Flickwerk zu betreiben, ist richtig. Zugleich zeigt der Fall, wie lange Schulen und Vereine auf Ersatz angewiesen sind, wenn Sanierungen erst spät angegangen werden. Wir fordern den Kreis auf, dem Kreistag eine Übersicht über den Sanierungsstand aller Sporthallen in seiner Trägerschaft vorzulegen – mit Zeitplan und Kosten. Gerade weil der Kreis, wie wir am 24. Oktober berichteten, von neuen Schulen in Stadecken-Elsheim und Mommenheim abrückt, muss der Bestand verlässlich in Schuss gehalten werden.

#NiederOlm #IGS #Sporthalle #Schulbau #Sport #Vereine #MainzBingen
Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Pressemitteilung 27.10.2026. https://www.mainz-bingen.de/de/aktuelles/meldungen/Sanierte-Sporthalle-der-IGS-Nieder-Olm-Hell-frisch-modern-und-viel-Energieeinsparung.php
Bezug: AfD Mainz-Bingen, 24.10.2026 (Beitrag 4849).
Urheber: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 27.10.2026.

Originaltext der Pressemeldung:

Sanierte Sporthalle der IGS Nieder-Olm: Hell, frisch modern und viel Energieeinsparung

27.10.2026

Die Sporthalle der IGS Nieder-Olm erstrahlt nach der Sanierung in modernem Glanz. Sportlichen Veranstaltungen sowie dem Vereins- und Schulsport steht damit nichts mehr im Wege.

Nach eineinhalb Jahren Sanierungszeit herrscht in der Sporthalle der Integrierten Gesamtschule in Nieder-Olm längst wieder Hochbetrieb. Morgens und am Nachmittag absolvieren die Schülerinnen und Schüler der IGS dort ihren Sportunterricht. Spätnachmittags, abends sowie an den Wochenenden trainieren und spielen vor allem die Handballer des TV Nieder-Olm.

„Die Bauzeit hat von allen viel Verständnis und Flexibilität erfordert. Aber die Zusammenarbeit hat gut geklappt und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte Landrat Thomas Barth in einer Feierstunde.

Hell, freundlich, modern kommt die Halle aus den 1970er-Jahren jetzt daher, die in all‘ den Jahren immer mal wieder an verschiedenen Ecken saniert wurde, wie Schulleiter Jürgen Winzer sagte.

„Ich als Sportlehrer wünsche mir, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur im Sportunterricht aktiv sind, sondern vor allem Freude daran entwickeln sich ein Leben lang zu bewegen.“

Um den Bau zukunftsfest zu machen, war nun aber eine Komplettsanierung fällig. Vom Flachdach über die Fenster- und Außentüren bis hin zu Hallendecke, Umkleidetrakt und Duschen wurde alles saniert. Es gab auch einen neuen Hallenboden aus Vinyl, der den Anforderungen der Handballer zu Gute kommt. Und eine Anzeigetafel, die zum Beispiel Bundesligaanforderungen für die Basketballer erfüllt, wurde ebenfalls eingebaut.

Auf dem neuesten Stand sind nun auch Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektrotechnik.

„Lediglich die Tribünen mit dem Glasgeländer blieben unberührt und bieten weiterhin Platz für rund 400 Zuschauer“, sagte der Landrat.

Gekostet hat das Projekt den Landkreis rund 4,1 Millionen Euro, gebaut wurde von August 2024 bis April 2026 – eine lange Zeit, in der die Schule und die Handballer in andere Hallen in der Stadt ausweichen mussten.

Ein Herzstück der Sanierung ist die neue Entlüftungsanlage, die einerseits für ein angenehmes Klima in der Halle sorgt:

„Wir konnten hier im Sommer auch an heißen Tagen gut Sportunterricht halten“, sagte Jürgen Winzer.

Andererseits wird auf diesem Wege mit einer Wärmeeinsparung von 80 Prozent gerechnet. Daraus resultiert eine Einsparung von Erdgas in Höhe von etwa 177.000 Kilowattsunden und einer Treibhausgaseinsparung von etwa 42 Tonnen im Jahr. Zum Vergleich: Die alte Lüftungsanlage aus dem Jahr 1978 hatte einen jährlichen Wärmeverbrauch von rund 500.000 Kilowattstunden – das entspricht in etwa dem Verbrauch von 20 Einfamilienhäusern. Gekostet hat der Umbau rund 400.000 Euro – gefördert durch das Landesprogramm zum Klimaschutz, KIPKI.

Veröffentlicht in News