Bacharach/Bingen: Bundespolizist nach Zugverweis bespuckt und angegriffen – Küchenmesser im Rucksack

Bacharach/Bingen: Bundespolizist nach Zugverweis bespuckt und angegriffen – Küchenmesser im Rucksack.

Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, belästigten drei Männer am Bahnhof Bacharach wartende Reisende. Ein Bundespolizist auf dem Weg zum Dienst kontrollierte die Gruppe und verwies sie mangels Fahrschein in Bingen aus dem Regionalexpress. Dort spuckte ein 26-Jähriger nach dem Beamten und versuchte, ihn zu schlagen. Der Mann hatte 1,8 Promille und ein Küchenmesser im Rucksack. In Rheinland-Pfalz gilt seit dem 27. November 2025 ein grundsätzliches Waffen- und Messerverbot in Bussen und Bahnen; ein Verfahren deswegen nennt die Polizei nicht. Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seinen Weg fortsetzen. Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern, PM 08.10.2026; Messerverbot: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz.

Wir fordern: Wer Polizeibeamte angreift, muss die Konsequenzen sofort spüren – nicht erst Monate später per Post. Das Messerverbot in Bus und Bahn ist nur so viel wert wie seine Kontrolle und Durchsetzung. Die Bahnhöfe im Mittelrheintal und in Bingen brauchen sichtbare Polizeipräsenz, damit Pendler und Reisende sich wieder sicher fühlen.

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Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70139/6367319
Urheber: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern / news aktuell, 08.10.2026 – 11:25.

Original-Pressemitteilung:

BPOL-KL: Spuckangriff und Widerstand nach Zugverweis

Bacharach/ Bingen (ots)

Am Bahnhof Bacharach störten drei Männer am 7. Oktober 2026 um ca. 17:25 Uhr wartende Reisende an einem Bahnsteig. Ein Bundespolizeibeamter, der vor Ort und auf dem Weg zum Dienst war, nahm die Situation an dem stark frequentierten Bahnsteig wahr und hielt daraufhin die Personen für eine Kontrolle an. Aufgrund der Einfahrt des Zuges wurde die Kontrolle im Regionalexpress in Richtung Frankfurt fortgeführt. Der Beamte stellte fest, dass es sich um drei Rumänen handelte, die zudem nicht über den erforderlichen Fahrschein verfügten. Aus diesem Grund verwies er die drei Männer am nächsten Halt im Bahnhof Bingen des Zuges. Dies nahm einer der Männer, ein 26-Jähriger, beim Ausstieg zum Anlass nach dem Polizisten zu spucken. Aus diesem Grund folgte er dem Mann, der dann versuchte den Beamten zu schlagen, was dieser durch einen Tritt abwehren konnte. Die folgende körperliche Auseinandersetzung resultierte in Schürfwunden bei dem 26- Jährigen sowie seiner Fesselung. Der Polizeibeamte trug eine Schürfwunde am Knie davon, war aber weiterhin dienstfähig. Es wurde eine Streife der PI Bingen zur Unterstützung hinzugerufen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Promillewert von 1,8. Weiterhin konnte bei der Durchsuchung ein Küchenmesser im Rucksack des Mannes aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den 26-Jährigen wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen sowie ein Ordungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Namensangabe eingeleitet.

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