Mainz-Bingen: Landkreis landet in Demografie-Studie auf Platz 30 von 400 – bis 2045 aber 11,5 Prozent weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter

Mainz-Bingen: Landkreis landet in Demografie-Studie auf Platz 30 von 400 – bis 2045 aber 11,5 Prozent weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter.

Der Landkreis Mainz-Bingen belegt in einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung Platz 30 von 400 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten. Untersucht wurden unter anderem Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Wirtschaft und Bildung. Insgesamt schließt der Landkreis mit der Note 2,8 ab; bei Altersstruktur und wirtschaftlicher Entwicklung sieht die Studie Mainz-Bingen laut Kreisverwaltung in der Spitzengruppe, gemeinsam mit einigen bayerischen und baden-württembergischen Regionen. Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 30.10.2026.

Zugleich wird die Gesellschaft auch im Landkreis deutlich älter: Bis 2045 wird in der Altersgruppe zwischen 20 und 67 Jahren ein Minus von 11,5 Prozent erwartet. Auf dem Arbeitsmarkt würden daher die Fachkräfte knapp; laut Mitteilung kann der Landkreis diesen Rückgang durch Zuzug noch ausgleichen. Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 30.10.2026.

Wir fordern: Platz 30 ist kein Verdienst der Kreisverwaltung, sondern das Ergebnis fleißiger Bürger, starker Mittelständler und der Familien in unseren Gemeinden. Die Studie zeigt aber auch die Kehrseite: Bis 2045 fehlen mehr als ein Zehntel der Menschen im erwerbsfähigen Alter. Wir setzen auf die eigene Bevölkerung – mit bezahlbarem Wohnraum für junge Familien, verlässlichen Kita- und Schulplätzen, einer starken dualen Ausbildung und guten Bedingungen für unsere Betriebe, damit junge Menschen in Mainz-Bingen bleiben und hier ihre Zukunft aufbauen. Zuzug darf kein Ersatz für eine kluge Familien- und Standortpolitik sein.

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Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Pressemitteilung 30.10.2026. https://www.mainz-bingen.de/de/aktuelles/meldungen/Demografie-Studie-Zukunftsfaehiger-Landkreis-Mainz-Bingen-wirtschaftlich-ganz-weit-vorne.php
Urheber: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 30.10.2026.

Originaltext der Pressemeldung:

Demografie-Studie: Zukunftsfähiger Landkreis Mainz-Bingen wirtschaftlich ganz weit vorne

30.10.2026

In einer Studie zu Demografie, Wirtschaft und Bildung erreicht Mainz-Bingen Platz 30 von 400 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten. Besonders bei der Altersstruktur und der wirtschaftlichen Entwicklung schneidet der Landkreis gut ab.

Der Landkreis Mainz-Bingen ist für die Zukunft gut gerüstet: Der Landkreis belegt mit Platz 30 in einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung bundesweit einen der vorderen Plätze.

Für die Studie wurden 400 Landkreise und kreisfreie Städte untersucht. Dabei betrachteten die Forschenden unter anderem die Bevölkerungsentwicklung, die Altersstruktur, die Wirtschaft und die Bildung. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie gut die Regionen für zukünftige demografische und wirtschaftliche Veränderungen aufgestellt sind.

Insgesamt schließt der Landkreis mit der Note 2,8 ab. Um die Situation in Mainz-Bingen genauer einzuordnen, sind auch die einzelnen untersuchten Faktoren relevant, beispielsweise die Altersstruktur oder die wirtschaftliche Entwicklung. Hier ist Mainz-Bingen laut Studie in der Spitzengruppe zu finden, gemeinsam mit einigen bayerischen und baden-württembergischen Regionen. Wirtschaftlich erfolgreiche Regionen zeichnen sich besonders dadurch aus, vorhandene Arbeitskräftepotenziale gut auszuschöpfen.

Der für ganz Deutschland prognostizierte Bevölkerungsrückgang fällt im Landkreis nur moderat aus. Wobei auch hier die Gesellschaft tendenziell deutlich älter wird – so wird bis 2045 ein Minus von 11,5 Prozent in der Altersgruppe zwischen 20 und 67 erwartet. Auf dem Arbeitsmarkt werden daher die Fachkräfte knapp, durch Zuzug kann der Landkreis Mainz-Bingen diesen Rückgang aber noch ausgleichen.

Ziel der Studie ist es, die unterschiedlichen Entwicklungen in Deutschland sichtbar zu machen. Sie zeigt, dass der demografische Wandel nicht alle Regionen gleichermaßen betrifft und dass die Landkreise unterschiedliche Voraussetzungen und Herausforderungen für die Zukunft haben. Die Studie zeigt außerdem, dass große Unterschiede zwischen den Landkreisen herrschen. Während Regionen wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland deutlich Einwohner verlieren, können andere durch Zuwanderung weiterwachsen. Deshalb ist der demografische Wandel nicht überall gleich. Zur Studie geht es hier.

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