Versorgung in der Fläche zählt – nicht anonyme Stimmung. Landrat Thomas Barth und äLRD Dr. Carsten Lott weisen Kritik an den Vorhalteänderungen zurck. Ziel: bessere Patientenversorgung. In Gau-Bickelheim entstehen laut Behörde rund 11.000 Notfalleinsätze pro Jahr – bisher oft mit Fahrzeugen aus Bingen; die Verlegung soll bis zu 2750 Fahrzeugstunden jährlich sparen.
Nach Verschiebung bleibt in Bingen-Stadt ein RTW 24 Stunden plus ein RTW tagsüber 12 Stunden; weitere RTW in Gensingen und Münster-Sarmsheim. Der Binger RTW rückt laut äLRD nachts im Schnitt 2,2-mal aus (nicht achtmal). HGH-Notaufnahme bleibt für niedrigschwellige Fälle 24 Stunden; Effekt auf den Rettungsdienst laut Lott gering.
Wir fordern: messbare Hilfeleistungszeiten nach Erprobung – und ehrliche Zahlen statt Gerücht.
