Nachtragshaushalt: Fehlbedarf sinkt um rund 5,7 Millionen Euro

Haushalt braucht Klarheit – nicht Wunschdenken. Landrat Thomas Barth hat den Entwurf des Nachtragshaushalts 2026 in den Kreisausschuss eingebracht. Statt knapp 50 Millionen Euro Jahresfehlbetrag zu Jahresbeginn liegen nun voraussichtlich etwas mehr als 44 Millionen Euro – eine Verbesserung um rund 5,7 Millionen Euro.

Im Jugendbereich (u. a. Tageseinrichtungen) weniger Ausgaben, im Sozialbereich Mehrausgaben bei Teilhabe und Hilfe zur Pflege. Der Teilhaushalt Jugend/Familien/Sport verbessert sich um 6,5 Millionen Euro; soziale Hilfen verschlechtern sich um rund 3,7 Millionen. Im Asylbereich wird weniger Geld benötigt.

Wir fordern: jede Einsparung transparent machen und Pflichtaufgaben absichern – ohne die Kommunen erneut zu belasten. Bürgerinnen und Bürger verdienen einen ehrlichen Kassensturz.

Veröffentlicht in News